private Pflegezusatzversicherung

Schließt die finanzielle Lücke im Pflegefall

„enthaftet“ die Angehörigen

Flexible Tarifgestaltungen

ab 14,99 EUR

Private Pflegezusatzversicherung

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland wachsen unaufhaltsam. Davon betroffen sind auch die Kosten für ambulante und stationäre Pflege. Wird ein Angehöriger zum Pflegefall, hat dies auch für die pflegenden Angehörigen einen erheblichen Einschnitt in den gewohnten Lebenslablauf zur Folge. Neben den persönlichen Belastungen für die Pflege von Angehörigen kommen oft noch ungeahnte finanzielle Probleme hinzu. Diese Risiken können sowohl den Ehegatten, aber auch die Kinder und Enkel des Pflegbedürftigen tangieren.

Eine private Pflegezusatzversicherung kommt für die zumeist hohen Kosten auf und ist – rechtzeitig abgeschlossen – für einen günstigen Beitrag zu bekommen.
Am Markt haben sich drei Varianten in der privaten Pflegezusatzversicherung durchgesetzt.

a) Pflegetagegeld-Versicherung
Sie ist die am häufigsten vorkommende Ergänzung zur gesetzlichen Pflegepflichtversicherung. Der Versicherungsnehmer kann die Höhe des Tagessatzes frei wählen. Das Tagegeld wird dann ausbezahlt, wenn die versicherte Person pflegebedürftig wird. Die Tagessätze bewegen sich zumeist zwischen 10 und 100 EUR und wird mit 30 multipliziert, um auf das gesamte monatliche Pflegegeld zu kommen.
Das volle Pflegegeld wird bei einigen Anbietern erst ab der Pflegestufe 3 (schwerst pflegebedürftige Personen) ausbezahlt, während in der Pflegestufe 2 und 1 noch Tarife mit anteiliger Übernahme vorhanden sind. Leistungsstarke Anbieter bieten jedoch für alle 3 Pflegestufen dieselben Tagegeldsätze an, also z. B. in Pflegestufe 1, 2 und 3 pro Tag 100 EUR = 3.000 EUR mtl..

b) Pflegerentenversicherung
Bei dieser Pflegeversicherungsart wird vom Versicherungsnehmer kein Pflegetagegeld festgelegt, sondern ein Monatsbeitrag (z.B. 50 oder 100 EUR). Wird die versicherte Person im Laufe seines Lebens pflegebedürftig, überweist der Versicherer dem Pflegebedürftigen auf Basis der Beitragsleistung eine lebenslange steuerfreie Rente.
Die Höhe der monatlichen Rente ist in der Pflegerentenversicherung als private Pflegezusatzversicherung jedoch nur zum Teil garantiert. Häufig werden in den Angeboten der Versicherer nicht garantierte Überschüsse miteingerechnet, die von der Entwicklung der Kapitalmärkte sind. Deshalb sollte immer auch auf die Höhe des garantierten Teils der Rente geachtet werden.
Die Pflegerentenversicherung kann, sofern der Versicherte die Beiträge vorübergehend oder für längere Zeit nicht bezahlen kann, vorübergehend beitragsfreigestellt werden, wodurch sich allerdings die auszuzahlende Rentenhöhe verringert.

c) Pflegekostenversicherung
Die dritte Variante der privaten Pflegezusatzversicherung ist die Pflegekostenversicherung. Dabei übernimmt der Versicherer für die Pflege einen bereits im Voraus festgelegten Prozentsatz der tatsächlichen Kosten bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit, z.B. 70 oder 80 %.

a) Vorteile der Pflegetagegeld-Versicherung

Die Leistungen der Pflegetagegeldversicherung sind völlig frei verfügbar

Der Pflegebedürfte kann das Pflegetagegeld so verwenden, wie er bzw. seine Angehörigen es möchten

Vergleichsweise günstige Prämien

Versicherter kann die Höhe der späteren Leistungen selbst bestimmen

„Enthaftung“ der Angehörigen im Pflegefall des Ehegatten, Elternteils etc.

Planbare Vorsorge für den Fall X, um das eigene Vermögen zu schonen

b) Vorteile der Pflegerentenversicherung

Todesfall-Leistung für die Hinterbliebenen, wenn bis zum Tod des Versicherten kein Pflegefall eingetreten ist

Keine Beitragszahlung ab Rentenbezug

Beiträge können seitens des Versicherers nicht erhöht werden

Entnahmen aus dem Deckungskapital möglich

Einmalbeitragszahlung möglich, somit kann die laufende Liquidität geschont werden.

Leistungen auch bei Erkrankungen an einer mittelschweren Demenz, auch wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für die Pflegestufe noch nicht erfüllt sind

Nachteile der Pflegerentenversicherung

Beiträge sind deutlich höher als bei Pflegetagegeld-Tarifen

Überschüsse der Versicherer sind nicht garantiert, was sich auf die Rentenhöhe auswirken kann

c) Vorteile der Pflegekostenversicherung

Die Leistungen erhöhen sich automatisch, wenn die Kosten für die Pflege steigen

Dadurch kann keine Unterversicherung bei Anstieg der Pflegekosten entstehen

Nachteile der Pflegekostenversicherung

Die Leistungen der Pflegekostenversicherung sind immer an die tatsächlichen Pflegekosten gebunden

Der Pflegebedürftige kann über die versicherten Leistungen nicht selbst bestimmen, da er gegenüber der Versicherung lediglich einen Sachleistungsanspruch hat, den die Versicherung für die benötigte Pflege anteilig erstattet.

TIPP

Wissen Sie bereits heute, wie Sie im im Falle einer Pflegedürftigkeit versorgt werden möchten? Wir zeigen Ihnen, wie Sie dafür finanziell vorsorgen können.

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Beispiel

Ein Versicherter wird aufgrund eines Schlaganfalls und den daraus resultierenden gravierenden körperlichen und geistigen Einschränkungen stationär in einem Pflegeheim betreut. Aufgrund der Schwere des Falls erfolgt die Einstufung in Pflegestufe 3. Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet monatlich 1.612 EUR, das Heim kostet jedoch im Monat 3.400 EUR. Es bleibt somit eine Lücke in Höhe von mtl. 1.788 EUR. Da der Pflegebedürftige verheiratet ist, wird seine Altersrente und die seiner Ehegattin zum großen Teil durch die Lebenshaltungskosten aufgezehrt. Ohne eine private Zusatzpflegeversicherung müssen die Ehefrau und ggf. deren Kinder für die monatliche
Lücke aufkommen. Ersparnisse gehen verloren, u. U. muss auch die vorhandene Immobilie veräußert werden etc. Mit einem vereinbarten Pflegetagegeldsatz von ca. 55 EUR pro Tag hätte bei rechtzeitigem Vertragsabschluss das Risiko der Unterdeckung vermieden werden können.

Weshalb machte eine Pflegezusatzversicherung generell Sinn?

Die private Pflegezusatzversicherung macht Sinn, weil mit ihr der Vermögensschaden des Pflegebedürftigen im evtl. Pflegefall abgesichert wird. Das vorhandene Vermögen soll in Bezug auf seine Zweckbestimmung (z.B. schuldenfreies Einfamilienhaus im Alter) gesichert werden. Auch bereits für die nachkommende Generation (Kinder, Enkel) vorgesehenen Vermögensteile (z.B. geplante Schenkungen) können durch eine private Pflegezusatzversicherung vor jeglichem Zugriff geschützt werden. Nicht zu unterschätzen ist auch der emotionale Aspekt, schließlich sollen die Familienangehörigen (Ehegatte u. Kinder) nicht zu stark durch die Pflege belastet werden.

Welche Form der privaten Pflegezusatzversicherung ist zu favorisieren?

Von den drei genannten Tarifarten hat sich am Markt die Pflegetagegeldversicherung am meisten durchgesetzt, da hier das Motiv eines möglichst niedrigen Anfangsbeitrags am besten erfüllt werden kann.

Geht es jedoch nach der Kalkulation (Beitragsstabilität) und dem Leistungsumfang, hat die Pflegerentenversicherung Vorteile. Sie kann z.B. durch einen Einmalbeitrag in einer Summe bezahlt werden, was wiederum das monatliche Budget gegenüber den anderen Tarifarten schont. Auch die Absicherung im Todesfall ohne vorausgegangene PflegeBedürftigkeit ist ein Vorteil der Pflegerentenversicherung.

Erstinformation

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Postfach 08 06 32
10006 Berlin

Tel.: 0800 3696000 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)
Fax: 0800 3699000 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)
Internet: www.versicherungsombudsmann.de

Ombudsmann für die Private Kranken- und Pflegeversicherung
Postfach 06 02 22
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Tel.: 0800 2550444 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)
Fax: 030 20458931
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